Ohrenpflege beim Hund

Bei Hunden mit Schlappohren oder vielen Haaren in den Ohren, besteht ein erhöhtes Risiko, dass es zu einer Entzündung kommt. Um dieser vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Hundeohren regelmäßig zu reinigen.

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Welche Hunde benötigen eine Ohrenpflege?

Hundeohren verfügen grundsätzlich über ausreichend Selbstreinigungskräfte. Bewerkstelligt wird dies vor allem durch Drüsen in den Ohren. Sie produzieren Ohrenschmalz, das automatisch den Gehörgang reinigt. Doch das funktioniert nur einwandfrei, wenn die Ohren genügend belüftet werden und durch Schütteln von überflüssigem Schmalz befreit werden können. Hat ein Hund Schlapp- oder Knickohren, ist dieser Prozess ebenso gefährdet wie bei stark behaarten Ohren. Bei Schlappohren ist die Gefahr besonders hoch, dass aufgrund fehlender Durchlüftung ein feuchtwarmes Milieu im Ohr entsteht, in dem sich Bakterien, Pilze, Keime oder auch Parasiten einnisten. Ähnlich gestaltet sich der Fall bei Knickohren, deren Gehörgang zumeist sehr eng ist. Nur selten Probleme gibt es bei Stehohren, allerdings kann eine starke Innenohrbehaarung, wie sie zum Beispiel bei Pudeln oft vorkommt, Schwierigkeiten bereiten. In diesem Fall kann das Ohrenschmalz nicht in gewohnter Weise abließen. Zudem ist die Belüftung eingeschränkt, wodurch sich auch hier ein warmes, gut geschütztes Milieu bilden kann.

Anzeichen einer Ohrenerkrankung

Zwar gibt es manche Hunderassen, die aufgrund ihrer Ohrform oder ihres Bewuchses besonderer Aufmerksamkeit bedürfen, grundsätzlich sollte jedoch bei allen Hunden auf Symptome einer eventuellen Ohrenerkrankung geachtet werden. Typische Anzeichen sind unter anderem häufiges Kratzen am Ohr, das Schiefhalten und Schütteln des Kopfes, Berührungsängste am Ohr oder das Reiben der Ohren an Gegenständen. In diesen Fällen sollte man stets stutzig werden und einen Blick in die Hundeohren werfen. Halten Sie Ausschau nach Rötungen, Verschmutzungen, verkrusteten Stellen, Eiter oder Ansammlungen schwarzer Flecken. Dabei könnte es sich eventuell um Ohrmilben handeln. Egal welche Anzeichen Sie finden, Sie sollten in jedem Fall einen Tierarzt aufsuchen. Es ist wichtig, eine verbindliche Diagnose zu haben, um spezifisch vorgehen zu können. Warten Sie mit einem Termin nicht zu lange, denn eine verschleppte Infektion oder ein nicht behandelter Parasitenbefall kann unter Umständen einen Gehörschaden verursachen. Zudem sollten Sie bedenken, dass zum Beispiel ein Milbenbefall extrem ansteckend ist.

So pflegen Sie Hundeohren richtig

Bei Hunderassen mit anfälligen Ohren sollten Sie von Anfang an auf eine adäquate Pflege achten. Dazu gehört beim Junghund auch schon, ihn an das Berühren der Ohren zu gewöhnen. Die Reinigung oder das Ausschneiden der Ohren kann enorm viel anstrengender sein, wenn der Hund sich dies nicht gefallen lassen möchte. Auch Tierärzte sind hoch erfreut, wenn sich ein Tier problemlos überall anfassen lässt. Üben Sie dies daher spielerisch, bevor Sie mit dem Reinigen beginnen. Hierzu sollten Sie spezielle Ohrenpflegetücher, Lotionen und Ohrenspülungen verwenden. Ungeeignet sind normale Wattestäbchen, die zu tief ins Ohr vordringen könnten, ebenso wie spitze oder scharfkantige Pinzetten. Zum Ausschneiden sollten sie eine abgerundete Schere verwenden, zum Reinigen ein Tuch, das nicht fusselt.

Wie oft das Säubern durchgeführt werden sollte, hängt von der jeweiligen Situation ab. Falls Ihnen der Tierarzt dies im Anschluss an eine Behandlung oder zur allgemeinen Prophylaxe empfohlen hat, fragen Sie ihn, wie oft er es anrät. Zumeist genügt eine einmalige Reinigung pro Woche. Beachten Sie hierbei die jeweiligen Anwendungshinweise. Eine Ohrspülung wird zumeist direkt ins Ohr geträufelt, während eine Lotion dazu dient, mit Hilfe eines Pflegetuchs die Ohrinnenseite zu reinigen. Wischen Sie das Ohr sanft von innen nach außen aus und geben Sie dem Hund zwischendurch oder im Anschluss daran die Möglichkeit, seinen Kopf ordentlich zu schütteln. Dabei lösen sich lockere Partikel. Ist alles erledigt, vergessen Sie nicht eine wohlverdiente Portion Leckerlis.