Vor allem alte, kranke und schwere Hunde haben große Probleme beim Einstieg ins Auto. Mit einer Hunderampe oder Tragehilfe können Sie Ihrem Hund den Einstieg deutlich erleichtern.

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Welche Hunde benötigen eine Einstiegshilfe?

Deutlich mehr Hunde als viele glauben, benötigen für das Auto eine Einstiegshilfe. In erster Linie zählen dazu alte Hunde. Sie haben zum einen nicht mehr die Kraft für einen anstrengenden Sprung ins Auto, zum anderen leiden sie möglicherweise bereits an Knochen- und Gelenkserkrankungen, die bei Überanstrengung sehr schmerzhaft sein können. Dazu muss ein Hund noch gar nicht besonders alt sein. Manche Rassen weisen erblich bedingt eine erhöhte Anfälligkeit für Hüftgelenks- oder Ellenbogendysplasie aus. In diesen und ähnlichen Fällen kann schon frühzeitig an eine Hunderampe oder unterstützende Tragehilfe gedacht werden. Somit kann der Verlauf einer beginnenden Erkrankung möglicherweise verzögert werden.

Aber nicht nur alte und kranke Hunde freuen sich über eine Einstiegshilfe, diese kann beispielsweise auch schon für Welpen großer Hunderassen genutzt werden. Zum einen lernen sie somit schon frühzeitig die Benutzung einer Hunderampe, zum anderen sollen sie während der Wachstumsphase nicht zu oft größere Höhenunterschiede überwinden müssen. Das gilt auch für kleine Hunde. Hier ist jedoch der Vorteil, dass sie normalerweise einfach hoch- bzw. rausgehoben werden können. Sollten Sie jedoch selbst bereits an Rückenproblemen leiden und möchten um ihrer selbst Willen nicht ständig die Ein- und Ausstiegshilfe darstellen, dann ist eine Hunderampe stets eine willkommene Unterstützung.

Worauf muss ich beim Kauf einer Hunderampe achten?

Es gibt fürs Auto verschiedene Arten von Einstiegshilfen. Wenn Ihr Hund nicht zu schwer ist und Sie in guter körperlicher Verfassung sind, können Sie zu einer Tragehilfe greifen. Diese wird um den Hund befestigt, so dass man ihn unterstützend hochheben kann. Das gilt nicht nur für den Einstieg ins Auto, sondern auch beim Treppensteigen oder bei schwierigen Passagen während einer Wanderung. Komfortabler und bei einer gewissen Größe bzw. fortgeschrittenem Krankheitsverlauf empfehlenswert ist der Einsatz einer Hunderampe oder Falt-Treppe. Diese finden vor allem bei Kombis und SUVs Verwendung. Wichtig beim Kauf ist, dass Sie die Höhe des Einstiegs beachten. Je höher dieser ist, umso länger sollte die Einstiegshilfe sein. Ansonsten könnte die Steigung für Ihren Hund zu extrem sein. Achten Sie außerdem darauf, dass die Lauffläche nicht rutschig ist. Ein einfaches Holzbrett ist ungeeignet, da die Pfoten nach einem Spaziergang feucht sein könnten. Die Rampe sollte eine raue Oberfläche aufweisen oder rutschfeste Gummistopper aufweisen.

Bei Hunderampen gibt es dreierlei Versionen: Teleskop-Rampen, starre Rampen und Falt-Treppen. Starre Rampen haben eine feststehende Länge, Teleskop-Rampen können ausgezogen werden und Falt-Treppen lassen sich ausklappen und anschließend platzsparend wieder zusammengeklappen. Je nach Ihren eigenen bzw. den Vorstellungen und Wünschen Ihres Hundes können Sie sich für die entsprechende Variante entscheiden. Achten Sie bei einem schweren Hund aber darauf, ob es eine Belastungsobergrenze gibt.

Gewöhnung an eine Hunderampe

Die wenigsten Hunde werden auf Anhieb eine Hunderampe völlig problemlos rauf- und runterspazieren. Die meisten brauchen eine Eingewöhnungsphase. Am leichtesten ist diese, wenn Sie die Rampe erst einmal im Wohnzimmer oder Garten platzieren, so dass der Hund diese kennenlernen und daran schnuppern kann. Wenn Sie nicht kippelig auf dem Boden liegt, lassen Sie Ihren Hund darübergehen, loben Sie ihn und belohnen ihn mit Leckerlis. Als nächstens können Sie das Rampenende auf die erste Stufe einer Treppe legen, um das weitere Training mit einer ersten Steigung zu üben. Ist das Vertrauen da, können Sie die Steigung weiter erhöhen und schließlich die Rampe an den Kofferraum anlegen. Möglicherweise ist es besser, den Hund anzuleinen, aber das sollte individuell entschieden werden. Wichtig ist, in Ruhe und mit Geduld das Rauf- und Runtergehen zu üben. Lassen Sie dem Hund alle Zeit, die er benötigt. Zwang könnte weitere Fortschritte enorm verzögern. Früher oder später sind fast alle Hunde dazu bereit, eine Einstiegshilfe zu nutzen. Dann steht von der kleinen Gassirunde bis zur großen Reise einer gemeinsamen Unternehmung auch bei Hunden mit Einstiegsproblemen nichts mehr im Wege.