Fahrradzubehör

Hunde sind am liebsten immer mit dabei. Doch auf einer Fahrradtour kommen viele an ihre Grenzen. Eine ideale Lösung für junge, alte, kranke, übergewichtige und wenig ausdauernde Hunde ist ein spezieller Fahrradanhänger.

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Wann benötige ich einen Fahrradanhänger für meinen Hund?

Hunde sind im Allgemeinen relativ ausdauernd. Ein Spaziergang kann für die meisten nicht lange genug sein. Deshalb kommt es manchmal zu falschen Schlussfolgerungen, was die Ausdauer und das Tempo eines Hundes auf einer Radtour betreffen. Diese sind bei weitem nicht so groß, wie man meinen könnte. Zum einen sind die meisten Hunde nur über einen relativ überschaubaren Zeitraum zu dauerhafter (Höchst-)Leistung fähig, zum anderen liegt ihre bevorzugte Laufgeschwindigkeit oft unter der eines durchschnittlichen Fahrradausflugs. Längere Radtouren als aktive Begleiter sind daher nur etwas für sehr fitte Hunde. Auf alle anderen muss im Sinne ihrer Gesundheit Rücksicht genommen werden. Das gilt unter anderem in folgenden Situationen:
  • Welpen sollten keinesfalls neben dem Rad herlaufen, Junghunde nur über eine kurze Distanz, da sie sich noch im Wachstum befinden.
  • Alte, kranke, übergewichtige und kurzschnäuzige Hunde sind schnell außer Atem. Für sie kommt höchstens eine kurze Radtour mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit in Frage.
  • Hunde, die sehr unruhig oder nicht folgsam sind, stellen neben dem Rad herlaufend eine Gefahr dar.

Für alle genannten Beispiele bietet es sich an, auf einen Hundeanhänger zurückgreifen. Hier können die Hunde sicher untergebracht werden und sich je nach Gesundheits- und Fittnesszustand für eine bestimmte Zeit erholen.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Hundeanhängers achten?

Zwei entscheidende Punkte bei der Wahl eines Hundeanhängers sind die Größe und die zulässige Traglast. Die meisten Fahrradanhänger sind für Hunde bis 25 oder 40 Kilogramm Gewicht ausgelegt. An diese Vorgaben sollte man sich halten, da es ansonsten zu einer übermäßigen Materialbeanspruchung kommen könnte. Zudem kann sich je nach Modell die Gefahr erhöhen, dass der Hundeanhänger umkippt. Entscheidend hierbei ist nicht nur das Gewicht, sondern auch die Größe eines Hundes. Er sollte sich bequem hinlegen und aufrecht sitzen können, ohne mit dem Kopf am Dach anzustoßen.

Der Aufbau eines Fahrradanhängers für Hunde ist immer sehr ähnlich. Ein stabiler Stahl- oder Alurahmen bildet das Grundgerüst des Anhängers. Auf ihm befindet sich eine Bodenfläche, die nach Bedarf mit einer Hundedecke ausgepolstert werden kann. Der Hundeanhänger selbst ist zumeist von einem wasserabweisenden Nylonverdeck umgeben. Gazefenster bieten einen guten Ausblick und halten Insekten fern. Bei hoher Sonneneinstrahlung oder Regen sollte es möglich sein, das Dach ohne großen Aufwand schließen zu können. Zudem ist es von Vorteil, wenn der Fahrradanhänger gut sichtbar ist. Dafür eignen sich Signal-Wimpel, Reflektoren oder eine auffällige Außenfarbe.

Wie gewöhne ich meinen Hund an einen Fahrradanhänger?

Manche Hunde hüpfen einfach in den Fahrradanhänger und los geht die Fahrt. Doch das darf man nicht von jedem Hund erwarten. Im Allgemeinen sollte eine langsame Gewöhnung stattfinden. Das bedeutet, der Hund darf erst einmal daran schnuppern und sich mit dem neuen Gefährt vertraut machen. Nächster Schritt ist, dass er den Innenraum erkunden darf, am besten mit Hilfe einiger Leckerlis und viel Lob. Der Anhänger kann zwar schon am Fahrrad befestigt sein, wird jedoch noch nicht bewegt. Schön wäre es, wenn er freiwillig rein- und rausspringt. Zur Eingewöhnung kann auch eine alt bekannte Hundedecke von Vorteil sein. Wenn der Hund kein Problem damit hat, im Fahrradanhänger zu sitzen oder zu liegen, kann man das Gefährt langsam und ohne ruckeln in Bewegung bringen. Nur nichts überstürzen und immer kräftig loben. Bevor die erste echte Fahrt beginnt, heißt es nun noch, ihn an die Leine im Hundeanhänger zu gewöhnen. Das Anschnallen des Hundes ist wichtig, um ihn davon abzuhalten, unterwegs plötzlich aussteigen zu wollen. Am besten beginnt man erst einmal mit einer kleinen Runde auf Asphalt, bevor die Touren ruckeliger und mit der Zeit immer länger werden können.