„Bin im Dienst“ – der Polizeihund

PolizeihundeSeit etwa 120 Jahren wird die Deutsche Polizei von Hunden unterstützt. Die offizielle  Diensthund-Ausbildung gibt es allerdings erst seit den 1970er Jahren. Seitdem übernehmen Hunde ganz gezielt Jobs wie das Aufspüren von Rauschgift oder Sprengstoffen.

 

Sie werden eingesetzt um Personen zu suchen, Leichen zu finden – oder sogar Koffer voller Geld.

 

Und auch wenn wir alle den Deutschen oder Belgischen Schäferhund als typischen Diensthund-Typ im Kopf haben, gehören zu den offiziellen Diensthunderassen in Deutschland auch Airedale-Terrier, Boxer, Dobermann, Rottweiler, Hovawart und Riesenschnauzer.

 

Die „Schulzeit“ des einjährigen Polizeihundes dauert zwischen 6 und 12 Monaten. Dann ist der Diensthund ein fertiger Schutzhund. Weitere Spezial-Ausbildungen können folgen, wobei stets darauf geachtet wird, dass der Hund motiviert mitmacht. Das Grundprinzip ist positive Bestärkung, das heißt: Das vom Menschen gewünschte Verhalten muss sich für den Hund lohnen! Motiviert wird dabei durch Zuwendung, Lob, Leckerli oder Spielzeug.

 

Zur Arbeit geht der Diensthund, solange er fit ist. Seinen verdienten Ruhestand verbringt er bei dem Polizisten, bei dem der Vierbeiner ohnehin längst Zuhause ist.

Fahrradfahren mit Hund auf jedem Gelände

Der Hund am FahrradPedale & Pfoten –

Abwechslung dank Fahrrad-Tour!

 

 

Ist Ihr ausgewachsener Hund körperlich fit, hat Freude am Laufen und ist an der Leine gut zu kontrollieren? Dann kann zu jeder Jahreszeit ein gemeinsamer Ausflug mit dem Rad eine gute Idee sein.

 

Die Tour mit dem Fahrrad in den Park, Wald oder querfeldein ist eine willkommene Abwechslung zum gewohnten Spazierweg. Natürlich fährt man nicht in größter Sommerhitze los oder bringt sich und das Tier bei Glatteis in Gefahr.

 

Kennt Ihr Hund das Laufen am Rad noch nicht, stellen Sie ihm den Drahtesel in Ruhe vor. Üben Sie das Losfahren und Nebenherlaufen im Garten, Innenhof oder in einer ruhigen Nebenstraße. Ohnehin sollten die ersten Ausflüge kurz bleiben und frei von starken Ablenkungen sein, damit Ihr Hund nicht durch abrupte Reaktionen einen Sturz verursacht. Auf „Nr. Sicher“ gehen Sie mit der Montage einer Fahrradhalterung auf Hundehöhe am Hinterrad, an der eine passende kurze Leine angebracht wird. Somit haben Sie auf dem Rad die Hände frei und Ihr Hund bleibt sicher neben Ihnen.

 

Übrigens: Ist Ihr Hund zu klein, schwer, alt oder krank für lange Laufstrecken, kann man trotzdem mit ihm radeln – mit einem speziellen Rad-Anhänger für Vierbeiner. Gute Fahrt!

Mehr Wissen über Europas Hundestrände

Hundestrände in EuropaEs muss nicht immer Dänemark sein. Strände, an denen Hunde toben und schwimmen können, gibt es überall in Europa: am Gardasee in Italien, auf den Holländischen Wattinseln Vlieland, Terschelling, Ameland und Schiermonnikoog, sogar unweit von Nizza und Cannes am französischen Mittelmeer.

 

 

Wer einen Flug mit Hund nicht scheut, für dessen Vierbeiner gibt es z.B. an allen Küstenstreifen von Mallorca ausgewiesene Hundestrände. Diese sind allerdings zum Teil steinig und aus Menschensicht nicht so schön. Ein Tipp: von November bis April öffnen Andratx, Pollença und Capdepera sämtliche Sandstrände für Hunde.

 

Neben Ihrer eigenen Beach-Ausstattung ist es wichtig, am Strand für den Hund Trinkwasser und Reisenapf parat zu haben. Sinnvoll kann es sein, Körperstellen mit wenig Fell (wie über der Nase oder am Bauch) mit einem wasserfesten Sunblocker für Hunde einzuschmieren. Ein Sonnenschirm für die Abschattung des Liegeplatzes wäre ideal, meiden Sie trotzdem die Mittagshitze.

 

Packen Sie für Ihren Hund passendes Wasserspielzeug ein. Ist Ihr Hund Wellengang noch nicht gewöhnt, achten Sie darauf, dass das Tier erstmal nur im flachen Wasser tobt. Me(e)hr Spaß und begeistertes Rausschwimmen kommt dann meist von ganz alleine.

Warum Hunde den Intimbereich beschnuppern?

News für dufte Typen In der Fachliteratur heißt es „Wittern“, wenn Hunde in intimen Körperregionen des anderen schnüffeln. Das kann zwischen den Beinen sein oder unter der Rute. Dieses Vorgehen ist normales Sozialverhalten.

 

Um den fremden Artgenossen besser kennenzulernen, informieren sich Max, Rocky und Leika mit Hilfe von Anal- und Genitalgerüchen über den Status des anderen.

 

Rüden prüfen dabei gleich mit, ob die Hündin gerade läufig wird. Ähnliche Informationen werden beim intensiven Beschnüffeln von Urin oder an mit Urin markierten Stellen aufgenommen.

 

Der Hund ist ein absoluter Spezialist für Gerüche. Dazu verfügt seine Nase über bis zu 220 Millionen Riechzellen. Der Mensch hat nur um die 5 Millionen Zellen dieser Art. Im Gehirn des Hundes ist das Areal zur Duftverarbeitung 10-mal so groß wie bei uns.

 

Zur intensiven Duft-Erkennung nutzt der Hund ein besonderes Körperteil: das Jacobson-Organ. Es sitzt im Gaumen und führt dazu, dass er Gerüche schmecken und durch Lecken aufnehmen können. So verwundert es nicht, dass der Hund beim Kennenlernen großen Wert darauf legt als erstes herauszufinden, was für ein dufter Typ da vor ihm steht.

Kann der Wolf ein Haustier sein?

Wolf als Haustier?„Ich will einen Wolf!“

Kann der Wolf ein Haustier sein?

 

Stellt man sich die Frage, ob man statt eines normalen Hundes nicht gleich seinen Urvater, den Wolf, halten will, gibt es zwei ganz klare Antworten.

 

Erstens: Das ist verboten!

 

Zweitens: Das geht nicht gut!

Wölfe unterliegen dem Artenschutzrecht. Wer sie halten will, braucht eine Genehmigung und muss eine Reihe von Anforderungen erfüllen. Das beginnt mit einem ausbruchssicheren Gehege. Eine reine Wohnungsunterbringung ist verboten. Gleiches gilt übrigens für das Halten von Wolfshybriden, den Nachkommen aus der Verpaarung von Wolf und Hund.

 

Grundsätzlich ist es wichtig, trotz der gemeinsamen Abstammungsgeschichte Hunde und Wölfe nicht zu verwechseln. Hunde sind im Grunde Wölfe, die nie erwachsen und selbstständig geworden sind. Sie wurden durch Züchtung in vermutlich 10.000 Jahren auf das Leben mit dem Menschen spezialisiert. Hunde bilden in diesem Sinne eine eigene Art. Während der Welpenzeit sind Wölfe unseren Hunden vom Verhalten her vielleicht ähnlich.

 

Wolfswelpen sind offen, neugierig und verspielt. Man kann sogar mit ihnen trainieren. Doch mit dem Einsetzen der Geschlechtsreife werden sie zu scheuen, eigensinnigen, instinktiven Wildtieren mit ganz eigenen Bedürfnissen. Wölfe sind keine Haustiere.

Warum legt der Hund den Kopf so schräg?

Körpersprache bei Hunden - das Schieflegen des Kopfes

Unwiderstehlich goldig –

wenn Hunde den Kopf schief legen

 

Ja, wir alle (Sie auch!) schmelzen dahin, wenn der Lieblingsvierbeiner uns mit schief gelegtem Kopf anschaut. Warum hat der Hund dieses Verhalten in seinem Repertoire? Um uns happy zu machen?

 

 

 

Die Forschung weiß, in der sozialen Kommunikation von Hunden spielt die Körpersprache, inklusive Mimik, eine große Rolle. Damit ist klar, der Hund setzt das Kopf-Schieflegen bewusst ein. Trotzdem gibt es für dieses Verhalten mehrere Erklärungen.

 

Zum einen verweisen Forscher darauf, dass der Hund durch seine lange Schnauze ein eingeschränktes Sichtfeld hat. Das wird größer, wenn er mit einem Kopfdrehen die Schnauze optisch aus dem Weg nimmt.

 

Eine zweite Theorie besagt, Hunde versuchen mit dem Schieflegen des Kopfes, ihre empathischen Fähigkeiten uns Menschen gegenüber zu verbessern. Sie wollen uns wirklich verstehen.

 

Eine weitere Erklärung zielt auf das Gehör ab. Wer gerne Hunde fotografiert, weiß, dass Hunde bei leisen Quietschgeräuschen häufig den Kopf schief legen – vielleicht um hören zu können, von wo und von wem genau dieses Geräusch kommt. Aus welchem Grund auch immer, es ist und bleibt ein goldiger Anblick, wenn der Hund so vor uns sitzt. Das darf er gerne öfter machen!

Warum Hunde an der Leine ziehen?

Leine unter HochspannungDie Leine erfüllt zwei Aufgaben gleichzeitig: Sie gibt dem Menschen Kontrolle über den Bewegungsradius des Hundes und schützt den Hund davor, beispielsweise im Straßenverkehr in gefährliche Situationen zu geraten. Was man poetisch als „Band zwischen Zwei- und Vierbeiner“ verstehen kann, wird oft zum Zerrseil um Richtung und Tempo bei Spaziergängen.

 

Mancher Hund hängt vom ersten Schritt an „in der Leine“. Als Mensch wundert man sich, dass der Druck am Hals nicht so unangenehm ist, dass der Hund das Ziehen von sich aus einstellt. Was bringt es ihm schließlich? Es bringt ihm Erfolg.

 

Hunde lernen durch Ausprobieren. Hat ein Verhalten eine für sie positive Folge, dann wiederholen sie es. Das kennen wir alle von den bettelnden Hundenasen am Tisch. Fällt beim Essen etwas für den Hund ab, wird sein Betteln immer hartnäckiger.

 

Das heißt für den Spaziergang: Kommt der Hund durch sein Ziehen genau zu dem Punkt, zu dem er will, bleibt er dabei. Darum ist das einfachste Mittel gegen das stete Leine-Ziehen: der Misserfolg. Nur wenn der Mensch konsequent das Weitergehen verweigert, wird der Hund sein Verhalten ändern.

 

Also, wer verfolgt hartnäckiger sein Ziel? Meistens unsere Vierbeiner, oder?

Ich füttere dich – von der Hand ins Maul

Futter aus der HandTrocken- oder Dosenfutter gehören in den Napf, damit der Hund in Ruhe und ungestört fressen kann. Schließlich sind Mahlzeiten ein Höhepunkt in fast jedem Hundealltag. Doch es kann sinnvoll sein, das Fressen nicht einfach hinzustellen, sondern seinen Hund aus der Hand zu füttern.

 

 

 

Diese Fütterungsart macht dann Sinn, wenn das Band zwischen Mensch und Tier enger werden soll. So verknüpft der Hund mit seinem Besitzer etwas absolut Positives. Unterstützt werden kann das Aufbauen oder Stärken der Bildung beispielsweise durch Kontaktliegen. Man legt sich dafür auf den Boden und lockt den Hund neben sich. Dabei muss nicht notwendigerweise gekrault oder gekuschelt werden, Hauptsache Mensch und Hund liegen für eine Weile Körper an Körper.

 

Die Hand-Fütterung wird oft für Trainingszwecke eingesetzt. Statt der Mahlzeit aus dem Napf und der zusätzlichen Leckerli-Belohnung beim Üben, wird das Hauptfutter in kleinen Portionen aus der Hand gegeben zur positiven Bestärkung – ob beim Rückruf-Training, bei der Gewöhnung an Außenreize oder bei Konzentrationsübungen wie Tricks. Der Hund arbeitet dann für sein Fressen oder für einen Teil seiner Mahlzeit. Das kann bei herausfordernden Lernsituationen die perfekte XL-Motivation sein.

Warum schwitzen Hunde nicht?

Wenn Hunde schwitzenHecheln bei Hitze –

So schwitzt Ihr Hund!

 

Hunde, die bellen, beißen nicht. Und Hunde, die schwitzen – schwitzen (fast) nicht. Es ist tatsächlich Fakt, dass Hunde über fast keine Schwitz-Möglichkeiten verfügen, schon gar nicht über die Haut. Lediglich an den Ballen sitzen Schweißdrüsen. Das sieht man gut im Sommer, wenn Hunde bei jedem Schritt auf dunklen Fliesen feuchte Pfotenabdrücke hinterlassen.

 

Doch die Entwicklung von Schweiß hat die unverzichtbare biologische Funktion, den Körper vor Überhitzung zu schützen. Was tut nun der Hundekörper, um bei hochsommerlichen Temperaturen oder nach körperlicher Anstrengung einen Hitzeausgleich zu schaffen? Er streckt die Zunge heraus und hechelt!

 

Was dabei genau passiert: Die Atemfrequenz steigt bis auf das Zehnfache des Normalen, um über die Oberfläche der Zunge so schnell wie möglich Wärme abzugeben. Das Blut, das durch die heraushängende Zunge fließt, kühlt sich an der frischen Luft ab und trägt die Kühle weiter durch den ganzen Körper.

 

Beim Hecheln verdunstet viel Feuchtigkeit. Darum ist es wichtig, einem Hund immer einen Napf mit frischem Wasser zur Verfügung zu stellen, ob Zuhause, auf dem Hundeplatz, bei längeren Fahrten im Auto oder zwischendurch bei sommerlichen Spaziergängen. Dafür gibt es leichte, faltbare und praktische Näpfe und Wasserflaschen zum Mitnehmen.

Spiellust beim Hund wecken – in 3 Schritten!

Keine Lust zu spielen„Kein Bock auf Ball“

 

Sie werfen den Ball, Ihr Hund blickt dem fliegenden Ding hinterher und schnüffelt unbeeindruckt weiter. Sie geben es auf. Ihr Hund spielt nicht! Ja, es ist keine Pflicht, dass ein Hund gerne apportiert, jagt, sucht oder fängt. Trotzdem ist es schade. Schließlich können Sie über das Spiel Ihren Hund motivieren, belohnen und beschäftigen. Nur schlafen und spazierengehen, damit sind Hunde als aktive Partner des Menschen nicht ausgelastet. Zudem haben Sie es beispielsweise beim Rückruf oft schwerer, denn so ist alles andere immer interessanter als der Mensch. Also, geben Sie nicht auf:

 

Schritt 1: Wählen Sie einen Moment, in dem keine anderen Reize den Hund ablenken oder er gerade müde nach Spaziergang oder Fressen ist.

 

Schritt 2: Beobachten Sie Ihren Hund. Bei welcher Spielart reagiert er wenigstens kurz. Zerren? Hinterherlaufen? Suchen? Konzentrieren Sie sich genau darauf.

 

Schritt 3: Bieten Sie diese Spielart knackig-kurz und selbst hochmotiviert Ihrem Hund an. Reagiert er nicht, spielen Sie ohne ihn einen Moment mit übergroßer Freude. Reagiert der Vierbeiner, dann spielen Sie nur für eine Minute mit ihm. Anschließend verschwindet das Spielzeug wieder.

 

Halten Sie das zwei Wochen durch, dann wird Ihr Hund deutlich mehr Spiel-Lust entwickeln. Trotzdem gilt: Mit dem Spiel aufhören, solange der Hund noch mehr will.

 

Tierische Schauspieler: Hunde am Filmset

FilmhundeOb Familienhund im Werbesport oder tierischer Ermittler im Kinofilm – die Vierbeiner haben ihren wichtigsten Job längst hinter sich, wenn sie am Filmset ankommen: das Training.

 

Lange vor Drehbeginn wird bei Filmtiertrainern nachgefragt, welche ausgebildeten Hunde verfügbar sind. Diese können bereits Tricks wie Zähnefletschen oder Kopfschieflegen auf Kommando. Sie arbeiten auf Distanz und an der Seite von Fremden. Zudem sind sie lernbereit für die im Drehbuch entwickelten Handlungen. Diese neuen Aufgaben werden dann über Wochen zum Trainingsprogramm des Hundes – oder der Hunde. Denn: Spielt ein Vierbeiner die Hauptrolle, teilen sich meist zwei optisch sehr ähnliche Hunde die Rolle. Bei der TV-Serie „Kommissar Rex“ übernahmen sogar die drei Schäferhunde B.J., Henry und Rhett abwechselnd den Job von Rex.

 

Am Set ist es wichtig, dass der Hund konzentriert den Kommandos folgt. Dabei muss er auf stumme Gesten reagieren, weil gerade in Deutschland die Tonspur meist zusammen mit dem Bild aufgenommen wird. Zusätzlich besteht die Herausforderung, dass am Filmset ganz andere Menschen, Geräusche und Ablenkungen bestehen als auf dem Trainingsplatz. So beginnt bei Filmtiertrainerin Tatjana Zimek die Ausbildung von jungen Filmhunden damit, sie an Drehorte und Filmstudios zu gewöhnen.

 

Sie haben Lust, Ihrem Hund filmreife Tricks beizubringen? Wir empfehlen Geduld und Clickertraining. Und dann: „Film ab!“ in Ihrem Wohnzimmer.

Wo melde ich meinen Hund an?

Einen Hund anmeldenEinen bellenden Mitbewohner im Haus zu haben, ist für Sie noch neu? Wir wünschen Ihnen einen guten Start in Ihr „Hundeleben“. Nun gibt es viel zu tun. Neben der Entscheidung für Futter, Ausstattung, Tierarzt und Hundeschule sind Sie in Deutschland verpflichtet, Ihren Hund offiziell anzumelden.

 

Die gute Nachricht vorab: Sie müssen nicht an Tag 1 aufs Amt laufen. Bei einem Welpen haben Sie Zeit bis zum vierten Lebensmonat, bei einem älteren Vierbeiner bis zu vier Wochen. Dann jedoch sind Sie verpflichtet, Ihren Hund bei Ihrer Stadt oder Gemeinde anzumelden – für die Erhebung der Hundesteuer. Auf der Internetseite Ihres Ortes finden Sie in der Regel das entsprechende Formular. Haben Sie das eingereicht, erhalten Sie den Hundesteuerbescheid zusammen mit der Steuermarke, die Ihr Hund sichtbar tragen muss.

 

Wohnen Sie in Niedersachsen oder Hamburg, müssen Sie Ihr Tier im offiziellen Tierregister anmelden – über das Internet. Halten Sie dafür neben Daten wie Rasse und Alter auch die Chip-Nummer parat.

 

Unser Tipp: Registrieren Sie Ihren Hund zusätzlich bei TASSO. Die Tierschutz-Organisation widmet sich dem Auffinden weggelaufener Hunde!

Was ist richtig? Halsband oder Geschirr?

Halsband oder Geschirr?Ein Halsband mit baumelnder Hundemarke und Metallhaken für die Leine gehört wie selbstverständlich zur Grundausstattung für jeden Hund. Oder? Das Halsband, ob aus Nylon oder Leder, hat nicht nur Freunde unter den Hundemenschen. Viele bevorzugen ein Geschirr, das dem Hund nur für Spaziergänge „angezogen“ wird. Warum eigentlich?

 

Wenn ein Hund stark zieht oder oft aufgeregt in die Leine springt, dann wirken bei Verwendung eines Halsbandes die Kräfte direkt am empfindlichen Hals – in unmittelbarer Nähe von Schilddrüse, Kehlkopf, Luftröhre und Halswirbelsäule. Bei einem Geschirr hingegen verteilt sich in hektischen oder angespannten Situationen der Druck. Der Hals des Hundes wird entlastet.

 

Falls Ihr Hund temperamentvoll ist und oft zieht, kann also ein Geschirr die beste Wahl sein. Ebenso bei jungen Hunden. Ein weiterer Vorteil: Ein Geschirr gibt weniger von Ihrer eigenen Aufregung zum Beispiel bei kritischen Hundebegegnungen weiter.

 

Tipp: Das Brustgeschirr darf nicht zu nah am Vorderbein (der Achsel des Hundes) anliegen. Es empfiehlt sich, ein Geschirr vor dem Kauf anzupassen oder den Hundekörper vor einer Bestellung gut abzumessen.

Diese Filmhunde sind unsere Stars!

FilmhundeHelden auf vier Pfoten

„Lassie natürlich!“ Der hübsche schlaue Collie ist und bleibt die Nr. 1, wenn man nach tierischen Filmstar fragt. Die Hündin hat als erster Vierbeiner die Herzen der Fernsehzuschauer höher schlagen lassen.

 

Die ursprüngliche Verfilmung des Romans über Lassie war schon 1943. Die TV-Serie wurde dann von 1954 bis 1973 gedreht und wird bis heute weltweit ausgestrahlt und wiederholt.

 

Seitdem hat Hollywood uns viele weitere Helden auf vier Pfoten geschenkt: Susi & Strolch, Bolt, einen Bernhardiner namens Beethoven, den über den Tod hinaus treuen Hachiko und sogar 101 Dalmatiner. Dazu verfolgte man in den 1980er-Jahren am TV die Erlebnisse der frechen kleinen Streuner „Boomer“ und „Benji“.

 

Und wenn jemand derart liebevoll über sein chaotisches Leben mit einem Labrador berichtet, wie Journalist John Grogan, dann stehen zum Glück die Filmstudios parat. So gab es 2008 den Film zum Buch „Marley & ich“, in dem wir Zuschauer lachen, weinen und die Macken des eigenen Hundes wiedererkennen.

 

Die Liste vierbeiniger Filmstars ist lang und doch wird kein Hund der Welt so oft gefilmt und fotografiert wie der vierbeinige Star bei uns Zuhause. Oder?

Körpersprache: Meinen Hund lesen lernen!

Körpersprache bei HundenUm seinen Hund richtig „lesen“ und verstehen zu können, gilt es stets das ganze Tier zu betrachten, nicht nur ein Körperteil. Ein Beispiel dafür ist die Rute. Wedelt die Rute, dann ist ein Hund nicht immer fröhlich. Denn falls die Rute des Hundes hoch aufgestellt ist und sich nur langsam bewegt, während das Tier insgesamt starr und steif wirkt, dann ist das ein klares Droh-Signal.

 

Ein drohender oder angriffsbereiter Hund versucht immer, sich größer zu machen – wie mit dem Aufstellen des Nackenfells. Bemerken Sie also, dass zwei Hund sich mit breiter Brust und wie in Zeitlupe begegnen, unterbrechen Sie die Spannung. Klatschen Sie, singen Sie und starren Sie die beiden Tiere nicht noch zusätzlich an.

 

Bei eher unterwürfigem, beschwichtigendem Verhalten gilt das Gegenteil. Alles wird eher klein gemacht – die Augen zugekniffen, die Ohren angelegt, der Kopf gesenkt, die Rute unter dem Bauch versteckt. Dazu kommen noch wichtige Höflichkeits-Signale, wie sich in Schlangenlinien dem anderen Hund zu nähern. Darum führen Leinen-Begegnungen eher zu Ärger, weil sich die angeleinten Hunde zu frontal begegnen.

 

Im Spiel üben gerade junge Hunde übrigens ihr gesamtes körpersprachliches Repertoire, so dass mal der eine, mal der andere „oben auf“ sein darf. Das hat dann überhaupt nichts mit veralteten Dominanz-Konzepten zu tun.

Alltagstraining: An der Leine locker, los!

Leinenfuehrigkeit bei HundenDie meisten Vierbeiner haben einen starken Vorwärtsdrang. Wie können Sie mit Ihrem Hund üben, dass die Leine locker bleibt? Zuerst freunden Sie sich selbst mit der Leine an. Klingt komisch? Oder kennen Sie das Gefühl, den Hund eigentlich lieber frei laufen lassen zu wollen?

 

 

 

 

Dann machen Sie sich klar, die Leine schützt Ihren Hund vor gefährlichen Situationen z.B. im Straßenverkehr. Als nächstes sorgen Sie für Freude beim Hund, wenn er die Leine sieht. Leinen Sie ihn mit einem fröhlichen Signalwort plus kleiner Leckerli-Gabe an. Sorgen Sie dafür, dass auf dem Spaziergang an der Leine der Spaß nicht aufhört und nehmen einen Ball am Seil zum angeleinten Spielen mit.

 

Der klassische Rat beim Leinentraining lautet: Stehenbleiben sobald der Hund zieht. Erst wenn der Vierbeiner ein paar Schritte zurück geht, laufen Sie mit ihm weiter. Schneller geht es per Clicker. Damit belohnen Sie den Moment, wenn der Hund perfekt locker an der Leine läuft. Wie Sie es mit Ihrem Hund vielleicht noch anders machen können, verraten Ihnen spezielle Ratgeber wie „Lockere Leine“.

 

Leinentraining ist gerade bei jungen Hunden abhängig von der Tagesform und dem Grad der Ablenkung. Bleiben Sie dran!

Hundesport: Obedience

Klare Regeln für Hunde jeder Rasse!

 

Hundesport ObendienceOb man bei den Turnieren ein Vorzüglich, Sehr gut, Gut oder Mangelhaft bekommt, hängt beim Hundesport Obedience von Kleinigkeiten ab. Bei dieser Art des Unterordnungs-Trainings zählt ein präzises Zusammenarbeiten von Hund und Mensch. Darauf weist auch der Name Obedience hin, der übersetzt „Gehorsam“ heißt.

 

 

 

Übungen in der schwersten Klasse sind beispielsweise: Sitz! unter Ablenkung außerhalb der Sicht des Besitzers oder ein sofortiges Platz! aus der Bewegung. Auch ein Apport mit Richtungsanweisung des Menschen gehört zum geforderten Können. Durch die Übungen führt ein „Ring-Steward“, der jeweils ansagt, was als nächstes gezeigt werden soll – wie beispielsweise das Schicken um einen Pylon oder ein Holzapport über eine Hürde.

 

Im Hundeverein und auf fast jedem Hundeplatz werden Obedience-Kurse angeboten. Sie sind so beliebt, weil dieser Sport von Hunden jeder Rasse, Größe und jeden Alters durchgeführt werden kann. Auch der Mensch braucht keine besonderen Voraussetzungen oder besondere Beweglichkeit. So nutzen Rollstuhlfahrer mit Hund oft Obedience-Training, um ihre Hunde auszulasten. Durch das eingeübte enge Miteinander gibt Obedience auch im Alltag mehr Sicherheit und Freude.

Hundenahrung mit Insektenprotein

Hundenahrung mit Insektenprotein als alleinige tierische Proteinquelle

4 gute Gründe – für dieses neue, ungewöhnliche, kleine aber feine Sortiment:

 

 

Hundenahrung mit Insektenprotein

Wertigkeit und Nährwert

Insektenprotein ist besonders hochwertig und nahrhaft, weit leichter verdaulich als Fleisch und Fisch. Allergien oder Sensitivitäten gegen Hermetia Protein sind nicht bekannt. Insekten haben im Vergleich zudem ein gesünderes Fettsäurespektrum und sind reich an wertvollen essentiellen Fettsäuren.

 

 

Nachhaltigkeit und Schonung der natürlichen Resourcen

Insekten gelten als Nahrungsmittel der Zukunft, Sie benltigen zum Wachstum weit weniger Futter und schonen so die natürlichen Resourcen. Dabei erzeugen Sie weit weniger CO2 und andere Treibhausgase. Hermetia Larven enthalten bereits 10 – 15 Tage nach dem Schlüpfen alle Nährstoffe, Vitamine und Mineralien und können verarbeitet werden. Produktionsabfälle sind ein hervorragender, natürlicher Dünger.

 

Tierwohl

Der Hund ist primär (fakultativ) ein Karnivorer. Das bedeutet sein Körper benötigt tierische Proteine. Für Hundefutter mit Insektenmehl als alleinige tierische Proteinquelle müssen jedoch keine Tiere wie Rinder, Geflügel, Lämmer, … sterben. Futter mit tierischem Protein (Insektenprotein) ist im Vergleich zu handelsüblichen veganen oder vegetarischen Hundefutter somit absolut natürlich und artgerecht.

 

Umwelt und Gesundheit

Insekten werden bei richtiger Temperatur und Fütterung nicht krank und benötigen keine Antibiotika oder andere Arzneien die sich im Fleisch wieder finden können.

„Spaziergang XXL“ – Dogtrekking

Dogtrecking - mehr als ein SpaziergangWer gerne wandert, der wandert auch mit seinem Hund. Das nennt man Dogtrekking und geht weit über einen Spaziergang hinaus. Wie jeder Hundesport braucht Dogtrekking eine gute Vorbereitung. Mensch wie Tier müssen gesund und fit sein. Und der Hund sollte ausgewachsen sein, damit seine Gelenke wirklich belastbar sind.

 

Zum Dogtrekking gehört eine durchdachte Ausrüstung. Das beginnt bei der Mitnahme von Wasser und Napf,  reicht über Trockenfutter und wetterfester Kleidung bis zu Hundelaufschuhen zum Pfotenschutz und dem Erste-Hilfe-Set. Auch die richtige Wahl von Leine und Geschirr ist bei stunden- oder tagelangen Wanderungen von Bedeutung. Beliebt sind zudem Hunde-Packtaschen, in denen der Hund seine Verpflegung selbst trägt.

 

In Österreich, Polen, Tschechien, Slowakei und Belgien ist Dogtrekking sehr populär. Es finden dort sogar Wettkämpfe statt und seit 2012 ein europaweiter Cup. Man unterscheidet übrigens zwischen Doghike (mit 40 – 80km Wegstrecke) und Dogtrecking (ab 80km Wegstrecke). Wer sich dabei in neue Gegenden oder Länder vorwagen will, nutzt geführte Trekkings mit Hund, bei denen das gemeinsame Wandern von Zwei- und Vierbeinern noch mehr Spaß macht.

Schlittenfahren oh-je! Analdrüsen beim Hund

Schlittenfahren beim Hund

Kein Lieblingsthema und doch kennen die meisten Hundebesitzer das „Schlittenfahren“. Dabei rutscht ein Hund mit seinem After über den Boden, bevorzugt über Teppichboden. Manche Hunde versuchen hartnäckig, mit dem Maul die Analregion zu erreichen. Wer dieses Verhalten bei seinem Tier beobachtet, bei dem werden Analdrüsen ein Thema.

 

 

Zur Erklärung: Die Analdrüsen (auch Analbeutel genannt) sind rechts und links vom After. Sie produzieren ein Sekret, das beim Ausscheiden von Kot abgegeben wird. Der intensive Sekret-Geruch ist verantwortlich für die charakteristische Duftmarke unserer Hunde.

 

Gerät ein Vierbeiner in Panik, entleeren sich die Analdrüsen spontan und vollständig. Ist das Gegenteil der Fall, also verdickt sich das Sekret oder gibt es einen Stau bei der Entleerung, entsteht eine Verstopfung. So können sich dort Bakterien ansiedeln, die eine Analbeutel- bzw. Analdrüsenentzündung verursachen – und der Hund fährt Schlitten. Dann ist es ratsam, gleich zum Tierarzt zu gehen. Er wird die Analdrüse manuell entleeren und weitere Maßnahmen oder Medikamente empfehlen.